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ZENTRUM
ZUKUNFT DER ARBEIT

Rente

Hohe Arbeitslosigkeit gefährdet den Sozialstaat

Die Finanzierung der Rentenversicherung zeigt ähnliche Probleme: Geburtenschwache Jahrgänge, die weiter fallende Geburtenrate, verschiedene Möglichkeiten zur Frühverrentung und zu wenig Zuwanderung öffnet die Schere zwischen den Beitragszahlern und Rentenempfängern immer mehr. Noch eine Generation, und ein Beschäftigter finanziert zwei Rentner. Die Folge sind steigende Beiträge zur Rentenversicherung und damit steigende Kosten des Faktors Arbeit.

Durch hohe Arbeitslosigkeit schwinden zudem die Einnahmen der Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung. Absinkende Leistungen führen zu verringertem Konsum und fehlenden Steuereinnahmen, produzieren somit neue Probleme. Staatliche Stützung der Versicherungsträger entziehen anderen Bereichen Geld, in denen es unter Umständen viel wirkungsvoller eingesetzt wäre. Die geringeren Einzahlungen in die Rentenversicherung schlagen sich für Arbeitslose später in individuell sinkenden Rentenansprüchen nieder. So folgt der gegenwärtigen eine vorprogrammierte zukünftige Krisensituation.

Riester-Rente, Betriebsrente oder Banksparpläne sind Ergänzungen zum gegenwärtigen Rentensystem auf Kapitalbasis. Doch auch diese Renten sind nicht sicher, da sie an das gesamtwirtschaftliche Wachstum gekoppelt sind. Der Einbruch der Lebensversicherungsrenditen im Jahr 2002 signalisiert die Risiken bei Kapital bildenden Rücklagen. Auch die Entwicklung der Volksaktie Telekom verdeutlicht die Abhängigkeit solcher Wertanlagen von der Binnen- und Weltkonjunktur.

Vor diesem Hintergrund ist die Betrachtung weiterer Optionen mehr als sinnvoll. Dazu gehören Überlegungen, die Zahl der Sozialversicherungszahler deutlich auszuweiten. Auch die Heranziehung von Einkommen aus Mieten, Kapital oder Grundbesitz zur Bemessung von Sozialversicherungsabgaben zählt dazu wie auch Überlegungen einer auf Steuern basierenden allgemeinen Rente.

Steuerrecht und Krankenversicherungssystem weisen Faktoren auf, die beschäftigungshemmend wirken. Weiter...

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